Wofür setze ich meine Kraft ein? Was sind meine Ziele?

Was sind meine Ziele? Ein Lied von Gerhard Tersteegen …

(nach der Melodie von Jesu, meine Freude)

    Allgenugsam Wesen,
    das ich hab erlesen,
    mir zum höchsten Gut,
    du vergnügst alleine
    völlig, innig, reine
    Seele, Geist und Mut.
    Wer dich hat, ist still und satt;
    wer dir kann im Geist anhangen,
    darf [=braucht] nichts mehr verlangen.Wem du dich gegeben,
    kann in Frieden leben,
    er hat, was er will;
    wer im Herzensgrunde
    lebt mit dir im Bunde,
    liebet und ist still.
    Bist du da und innig nah,
    muß das Schönste bald erbleichen
    und das Beste weichen.

    Höchstes Gut der Güter,
    Ruhe der Gemüter,
    Trost in aller Pein.
    Was Geschöpfe haben,
    kann den Geist nicht laben:
    du vernügst allein.
    Was ich mehr als dich begehr,
    meine Freude in dir hindert,
    meinen Frieden mindert.

    Was genannt mag werden
    droben und auf Erden,
    alles reicht nicht zu.
    Einer kann mir geben
    Freude, Ruh und Leben.
    Eins ist Not, nur du!
    Hab ich dich nur wesentlich,
    so mag Leib und Seel verschmachten,
    ich wills doch nicht achten.

    Komm, du selig Wesen,
    das ich mir erlesen,
    werd mir offenbar;
    meinen Hunger stille,
    meine Seele fülle
    mit dir selber gar.
    Bleib nur du mein Gut und Ruh
    bis du wirst in jenem Leben,
    dich mir völlig geben.

… und ein paar persönliche Fragen dazu

  • Was ist mir wichtig im Leben?
  • Wofür setze ich meine Kraft ein?
  • Wofür nehme ich Nachteile in Kauf?
  • Was sind meine Ziele?
  • Wie übe ich mich darin?
  • Was riskiere ich dafür?
  • Wem gebe ich Rechenschaft darüber?

    Bibelstellen zum Nachschlagen

  • Matth. 6:31-34; Röm. 14:17; 1. Tim. 6:6-8
  • Matth. 6:24; Jak. 4:4
  • Matth. 7:13-14; Matth. 7:21-23
  • 1. Kor. 9:24-27; Phil. 3;12-15; 2. Tim. 2;4-5
  • Matth. 13:44-46; Luk. 14;28-33; Phil. 3:7
  • 2. Kor. 6:4-10; Phil. 2:5-15
  • Ps. 37:4
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    Jesus Christus, Sich auf Gott ausrichten – Paul Gerhardt (1607-1676)

    Das folgende Lied von Paul Gerhardt (geschrieben 1653) spricht so vieles an und aus, was mein Leben betrifft, daß ich es seit vielen Jahren fast jeden Morgen betend singe, um mich neu Gott zu weihen. Während ich es singe, schweifen meine Gedanken dann zu dem, was mich aktuell bewegt, mal eher bei dem einen, mal eher dem andern Vers, und mein Herz findet Raum, das auszudrücken und aufzunehmen, was sonst oft im Gedränge des Alltags unterbleibt. Ich danke Gott dafür, daß er mich an dem inneren Reichtum vieler Generationen von Christen teilhaben läßt, und sein Geist mir in ihren Liedern und Gebeten Worte gibt für das, was ich sonst nicht aussprechen kann, aus Schwäche, Blindheit oder Gedankenlosigkeit.

    Ich weiß, mein Gott, daß all mein Tun
    und Werk in Deinem Willen ruhn,
    von Dir kommt Glück und Segen;
    was Du regierst, das geht und steht
    auf rechten, guten Wegen.

    Es steht in keines Menschen Macht,
    daß sein Rat werd’ ins Werk gebracht
    und seines Gangs sich freue;
    des Höchsten Rat, der macht’s allein,
    daß Menschenrat gedeihe.

    Es fängt so mancher weise Mann
    ein gutes Werk zwar fröhlich an
    und bringts doch nicht zustande;
    er baut ein Schloß und festes Haus,
    doch nur auf lauter Sande.

    Gib mir Verstand aus Deiner Höh,
    auf daß ich ja nicht ruh und steh
    auf meinem eig’nen Willen;
    sei Du mein Freund und treuer Rat,
    was recht ist, zu erfüllen.

    Was Dir gefällt, das laß auch mir,
    o meiner Seele Sonn und Zier,
    gefallen und belieben;
    was Dir zuwider, laß mich nicht
    in Wort und Tat verüben.

    Ist’s Werk von Dir, so hilf zu Glück;
    ist’s Menschenwerk, so treib zurück
    und änd’re meine Sinnen.
    Was Du nicht wirkst, das pflegt von selbst
    in kurzem zu zerrinnen.

    Tritt Du zu mir und mache leicht,
    was mir sonst fast unmöglich deucht,
    und bring zum guten Ende,
    was Du selbst angefangen hast
    durch Weisheit Deiner Hände.

    Du bist mein Vater, ich Dein Kind;
    was ich bei mir nicht hab’ und find
    hast Du zu aller G’nüge.
    So hilf mir, daß ich meinen Stand
    wohl halt’ und herrlich siege.

    Dein soll sein aller Ruhm und Ehr;
    ich will Dein Lob je mehr und mehr
    aus hocherfreuter Seelen
    vor Deinem Volk und aller Welt,
    solang ich leb, erzählen.

    Paul Gerhardt (1607-1676)

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    Gott von ganzem Herzen suchen

    `Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.” (Jer. 29:13-14)

    Jetzt weiß ich, warum es bei mir so lange gedauert hat, bis ich Gott gefunden habe.

    Ich habe ihn gesucht von Kindheit an. Soviel ich zurückdenken kann, ist er mir nie gleichgültig gewesen. Aber ich habe ihn nicht von ganzem Herzen gesucht. Neben meinem Gottsuchen her habe ich nach vielen Richtungen Ausschau gehalten, wo und wie ich am besten auf meine Rechnung komme.

    Bis ich da und dort enttäuscht wurde, von dem und jenem die Nase voll hatte. Bis ich nach und nach herausbekam, daß ich nirgends wirklich auf meine Rechnung kam.

    Da habe ich mein Augenmerk ganz auf Gott gerichtet. Nein, es war nicht so, ich muß es anders sagen: Da ist mir Jesus in den Weg gelaufen. Ich suchte und suchte, und wußte nicht recht, was oder wen. Da entdeckte ich, mehr zufällig als gezielt, daß er mich suchte. So fand ich ihn und mit ihm Gott.

    Er ist es, den mein Herz meinte, noch ehe ich ihn kennenlernte. Was ich anderswo suchte und fand, war nicht das Wahre. Was Jesus mir ist und schenkt, ist das wahre Leben, das wahre Glück, die wirkliche Befriedigung, die immer neu sich bestätigende Wirklichkeit in jeder Beziehung.

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    Das ABC des christlichen Lebens

    Das ABC meiner Mutter

    A – Arbeit, nicht Aufbrausen
    B – nettes Betragen, tägliches Brot, Barmherzig sein
    C – Charme
    D – Dankbarkeit, Durchhaltevermögen, Dasein für andere
    E – Einssein, gutes Essen
    F – Freude, Frieden, Frohsinn, Feste, Freundlichkeit, Freunde
    G – Gemütlichkeit, Gottes Wort, Güte, Geduld, Gelassenheit, Grossmut, Gesundheit, Glück, Guter Geschmack, Gefälligkeiten
    H – Herzlichkeit, Harmonie, Heiterkeit, Humor, Heil, Hilfsbereitschaft
    I – Ideen
    K – Kraft, Kaffee, liebe Kleinigkeiten
    L – Liebe, Liebenswürdigkeit, Langmut, Lauterkeit
    M – Milde
    N – Gute Nächte, Nette Nachbarn
    O – Offenheit
    P –
    Q –
    R – Ruhe
    S – froher Sinn, Sanftes Wesen, Schönes, Segen
    T – Treue, Tragkraft, Tanz, Trost
    U –
    V – Verzeihen können, Verstehen
    W – Warten können, Wärme, Wohlwollen, gute Worte, Wohlbefinden, Weisheit
    X – kein X für ein U vormachen
    Y –
    Z – Zufriedenheit, Zuspruch, Zeit

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    Wie wird man Christ?

    Was muß ich tun, um Christ zu werden?”

    Das läßt sich relativ leicht beantworten. Gott hat nicht die Absicht, uns den Weg zum Christentum schwer zu machen. Das wichtigeste ist, daß Du Dein Herz zu Jesus öffnest und fest daran glaubst, daß er sein Leben für uns geopfert hat, damit unsere Sünden vergeben sind. Er ist am dritten Tag nach seinem Tod wiederauferstanden und zum Himmel zurückgekehrt. Dadurch hat er im Tod ein Tor für uns geöffnet, sodaß die Menschen, die an ihn glauben, ihm auf dem gleichen Wege folgen und nach dem Tod zum Himmel auferstehen können. Darüber hinaus gibt es noch weitere Schritte, die Du unternehmen mußt, nachdem Du Jesus in Dein Herz aufgenommen hast. Zum Beispiel mußt Du Dich taufen lassen. Die Wichtigkeit der Taufe wird an mehreren Stellen in der Bibel stark betont. Zwei davon sind:

    ” Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.” (Markus 16:16).

    Petrus sprach zu Ihnen: ” Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes.” (Apostelgeschichte 2:38).

    Wenn Du Fragen über die Taufe hast, will ich gerne versuchen, sie Dir zu beantworten. Du kannst aber auch mit Deiner örtlichen Kirchengemeinde in Verbindung treten. Sicherlich wird sie Dir gerne alle notwendigen Informationen zukommen lassen.

    Auch fragte mich mein Freund nach der Bedeutung der Messe in der Kirche. Ich erklärte ihm, daß wir während der Messe den Tod und die Wiederauferstehung unseres Heilands Jesus Christus feiern und ehren. Der Mittelpunkt dieser Zeremonie ist eine Wiederholung des letzten Abendmahles, welches am Abend vor dem Tod Jesu stattgefunden hat. Er versammelte seine zwölf Apostel, nahm das Brot in seine heiligen Hände und während er zum allmächtigen Vater im Himmel aufschaute, sprach er sein Lob und seinen Dank aus. Er brach das Brot und reichte es seinen Jüngern mit den Worten:

    ” Nehmet, esset; das ist mein Leib.”

    Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach:

    ” Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.”

    Aus diesem Anlaß feiern wir die heilige Kommunion und ehren dieses Ereignis in Erinnerung an Jesus, der vor 2000 Jahren die erste Kommunion gehalten hat. Bevor wir den Körper und das Blut Jesu annehmen, müssen wir uns reinigen, indem wir unsere Sünden gestehen und Jesus um Vergebung bitten.

    Das Leben eines Christen ist nicht immer der einfachste Weg. Oft ist es sicherlich einfacher, in Sünde zu leben und das Leben so zu gestalten, wie man möchte. Christen müssen nicht nur den Gesetzen des Landes folgen, sondern auch dem Gesetz Gottes, welches er uns in Form von zehn Geboten gegeben hat:
    ” Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.”

    ” Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, Dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.”

    “Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.”

    “Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligst. Sechs Tage sollst Du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht Dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.”

    “Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.”

    “Du sollst nicht töten.”

    “Du sollst nicht ehebrechen.”

    “Du sollst nicht stehlen.”

    “Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.”

    “Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.”
    Diese Gebote gab Gott Moses während der Zeit des Alten Testaments.

    Ein Pharisäer fragte Jesus eines Tages (Neues Testament/Matthäus 22:36-40): “Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?”

    Jesus antwortete ihm: “Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.”

    Gott hat uns diese Gebote nicht gegeben, um uns das Leben zu erschweren, sondern um uns zu helfen, gute Menschen zu werden. In vielen Situationen ist es sehr schwierig, diese Gebote zu befolgen. Deine Feinde zu lieben, Deinen Nachbarn zu lieben, egal wie er Dich behandelt, nicht fälschlich gegen Deinen Nächsten auszusagen, keinen Geschlechtsverkehr vor der Ehe zu haben, nicht zu lügen, nicht zu betrügen. Einfacher gesagt als getan, wie man so schön sagt. Aber mit der Hilfe Jesu ist alles möglich. Als Jesus für uns am Kreuz starb, nahm er unsere Sünden auf sich (vergangene, gegenwärtige und zukünftige), sodaß jeder Mensch, der an ihn glaubt, das Ewige Leben erhält. In diesem Sinne unterliegen wir als Christen mit Jesus im Herzen nicht mehr dem Gesetz Gottes, da unsere Sünden durch Jesu Tod vergeben wurden. Trotzdem erwartet Jesus von uns, daß wir das Gesetz respektieren, ganz gleich unter welchen Bedingungen.

    Zurück zu meinem Freund. Während dieser Unterhaltung stellte er mir die folgende Frage: “Wer ist Jesus? ” Eine scheinbar einfache Frage, die eine ebenso einfache Antwort haben sollte. Dennoch war es nicht einfach, die Heilige Dreifaltigkeit zu beschreiben. Ich erklärte ihm, daß Jesus ein Teil der Heiligen Dreifaltigkeit ist, welche aus dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist besteht. In gewissem Sinne drei Wesen, die im Geist in einem Gott vereinigt sind. Um es ihm noch etwas besser zu erläutern, sagte ich ihm, daß die Menschen auf dieser Erde, nachdem Eva die Ursünde begangen hatte, dazu verurteilt waren, eines Tages zu sterben. Weil niemand ohne Sünde starb, gab es für die Menschen nach ihrem Tod keine Möglichkeit der Auferstehung.

    Jesus führte ein absolut sündenloses Leben auf dieser Erde, und nach seinem Tod am Kreuz hatte der Tod keine Kraft über ihn und mußte ihn nach drei Tagen wieder freigeben. Nach seiner Widerauferstehung verblieb Jesus noch eine kurze Zeit auf der Erde um seinen Aposteln und einigen anderen zu zeigen, daß er tatsächlich von den Toten zurückgekehrt war und nach dieser Zeit stieg er dann wieder zum Himmel auf. Auf diesem Wege öffnete er ein Tor vom Tod zurück zum Himmel, durch welches ihm alle folgen können, die an ihn glauben. Aus diesem Grund nennen wir ihn “Retter” (Heiland). Als Jesus nach dem Tod in den Himmel zurückkehrte, schickte er uns den Heiligen Geist, sozusagen als Ersatz für seine körperliche Abwesenheit. Vereinfacht gesehen ist der Heilige Geist der Geist Gottes, welcher die Herzen der Christen mit Liebe, Führung und Unterstützung füllt. Er wird bis zur Rückkehr von Jesus bei uns verweilen.

    Jesus versprach all denen, die ihm folgen, das Ewige Leben. Das schönste Geschenk, das Du Dir erhoffen kannst. Kein Mensch auf dieser Erde weiß mit Sicherheit, wie das Ewige Leben aussieht. Manchmal versuche ich mir vorzustellen, wie ich mich in einem von Liebe erfüllten Leben ohne Leid fühlen würde. Das perfekte Leben. Wie das Ewige Leben auch aussehen wird, ich weiß, es ist wert, es anzustreben. Wir brauchen aber nicht bis zum Tod zu warten, um die Liebe Gottes genießen zu können. Jeden Augenblick des Tages ist er in unserem Herzen gegenwärtig und wartet nur darauf, angesprochen zu werden.

    Das Leben eines Christen mag nicht immer einfach sein, aber es gibt nichts auf dieser Erde, wogegen ich es eintauschen würde. Obwohl Du als gefühlvoller und liebevoller Mensch verwundbar bist, hast Du die Fähigkeit, das Gefühl der Liebe um ein vielfaches stärker zu spüren. Das allein ist mir Bezahlung genug.

    Somit fragte mich mein Freund erneut: “Wie fange ich an? Was muß ich tun, um Christ zu werden?” Zuerst war ich überwältigt und wußte nicht, wie ich ihm antworten sollte. Aber dann hatte ich plötzlich ein ganz klares Bild vor mir. Ich sagte ihm, daß er anfangen sollte, zu Jesus zu beten und ihn um Vergebung seiner Sünden zu bitten. Das schönste Gebet ist dies, welches er uns in der Bibel hinterlassen hat:
    Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name; Dein Reich komme; Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brotgib uns heute; und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern; und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
    Weiterhin sagte ich meinem Freund, daß er von Jesus alles ( in christlichem Rahmen ) erhalten kann, vorausgesetzt, daß er mit offenem und aufrichtigem Herzen betet. Auch erklärte ich ihm, daß er nicht versuchen sollte, Jesus mit unsinnigen Wünschen zu testen, da er in diesem Falle wahrscheinlich vergeblich auf eine Antwort warten müßte. Glaube mir, solange Du aufrichtig betest wird Dir Jesus antworten. Das geschieht vielleicht nicht genau dann, wann Du es erwartest. Auch mag die Antwort nicht unbedingt die sein, die Du erhoffst, aber dann plötzlich schaust Du nach einer gewissen Zeit auf Dein Leben zurück und siehst das Licht. Du wirst erkennen, daß er Dich während der ganzen Zeit, wo Du auf seine Antwort gewartet hast, geleitet und Dich in schlechten Zeiten sogar getragen hat. Wie ein liebender Vater war er stets an Deiner Seite und folgte Dir durch ein Leben, welches ohne ihn sinnlos und unerträglich gewesen wäre.

    Wenn Du Interesse hast, mehr über das Christentum und das Leben Jesu zu lernen, ist die Bibel ein guter Anfang. (Während der letzten Monate habe ich zum ersten Mal in meinem Leben die Bibel von Anfang bis Ende gelesen). Eins mußt Du verstehen. Die Bibel ist nicht angefüllt mit ein paar Geschichten und ein paar Richtlinien. Es ist das lebende Wort Gottes. Nur, wenn Du es mit offenem Herzen liest und willig bist, Dein Leben Jesus zu übergeben, kann das Word Gottes Dich inspirieren. Wenn Du die Bibel nur aus Neugierde und ohne spirituelle Absicht liest, wird es ein schwieriges Buch für Dich, mit vielen verwirrenden Gleichnissen und Lehren.

    Für mich persönlich war das Lesen der Bibel auch nicht immer einfach, obwohl ich mein Leben Jesus übergeben hatte. Aber ich bin mir sicher, daß es auf dieser Erde keinen Menschen gibt, der die Bibel vollständig versteht. Das ist auch nicht ihr Zweck. Sie wurde geschrieben, um eine führende Hand für alle Christen zu sein und den zu inspirieren, der sie ohne Vorurteile und mit offenem Herzen liest. Manchmal wirst Du etwas lesen, was Du nicht verstehst, und dann plötzlich kommst Du zu einem Absatz, der Dir die Augen öffnet und eine genaue Reflektion Deines Lebens darstellt. Manchmal wirst Du weinen und manchmals wirst Du Dir den Kopf kratzen. Vergleiche die Bibel mit der Liebe eines Vaters. Er möchte immer nur das Beste für Dich. Manchmal magst Du seine Befehle oder Vorschläge nicht ganz verstehen, aber Du befolgst sie trotzdem. Wenn Du später auf Dein Leben zurückschaust verstehst Du ihn plötzlich und es wird Dir klar, daß Dich seine Führung und Liebe vor der Vernichtung gerettet hat.

    Eine weitere gute Quelle für christliches Lesematerial sind christliche Buchläden. Dort findest Du eine große Auswahl an Büchern, die sich mit allen Aspekten des Christentums befassen. Leider kann ich mich nicht für jeden Autoren verbürgen. Wie mit allem anderen in dieser Welt gibt es gute und schlechte. Du mußt diesbezüglich Deinen eigenen Entscheidungen treffen und Schlüsse ziehen.

    Einige vermuten, dadurch dass man in die Kirche geht. Doch – wird jemand zum Auto, wenn er eine Nacht in einer Garage schläft? Nein, auch hier gibt es vorgefasste Ansichten, die einem genaueren Hinsehen nicht standhalten.

    Weitverbreitet ist die Meinung, dass jemand schon Christ sei, wenn er sich christlich nennt, nett erscheint, gute Dinge tut und sich anständig benimmt. Das mal vorweg: Keine Religiosität und keine Anständigkeit kann die Kluft zwischen Gott und den Menschen überbrücken.

    Der englische Schriftsteller C.S. Lewis schrieb einmal, dass mit dem Wort Christ etwas ähnliches geschehen ist, wie mit dem Begriff Gentleman. „Das Wort Gentleman bezeichnete ursprünglich etwas klar Definiertes, einen Mann, der ein Wappen führte und einigen Grundbesitz hatte. Wenn man jemand einen Gentleman nannte, war das kein Kompliment, sondern die Feststellung einer Tatsache.“ Ein Christ wird zunächst erkennbar, weil sich sein Leben ganz und gar ändert. Die Bezeichnung „Christ“ steht also für eine völlig neue Identität.

    Dem geht jedoch etwas voraus. Als Christ wird man nicht geboren, man muss erst einer werden. Aber wie? Man wird nicht dadurch Christ, dass man ein christliches Elternhaus hat, christlich getauft ist, eine christliche Konfirmation oder Kommunion erfolgreich hinter sich gebracht hat, christlich getraut und schliesslich christlich beerdigt wurde. Christ wird man auch nicht dadurch, dass man sich bemüht, nach christlichen Massstäben zu leben. All diese Dinge sind an und für sich „christlich“ und nicht falsch. Aber, das macht noch niemanden zum eigentlichen Christen. Nicht ganz rot ist rötlich und nicht ganz Christ ist erst christlich. Christ ist man erst, wenn man eine personale Beziehung zu Jesus Christus hat. Was einen Menschen zum Christen macht, ist deshalb weder die intellektuelle Billigung gewisser Ideen noch die Anpassung an bestimmte Vorschriften, sondern Erfülltsein von Gottes Geist und die Lebensführung die daraus entsteht.

    Was heisst eigentlich “glauben”?
    Ist man Christ, wenn man an Jesus glaubt? Kommt darauf an, wie man das meint. Manche Menschen sagen, sie glauben an Jesus, und meinen damit, dass sie glauben, dass Jesus vor 2000 Jahren mal gelebt hat. In diesem Sinne würde ich nicht nur an Jesus, sondern auch an Buddha, Kaiser Nero, Albert Einstein oder Mahatma Gandhi glauben, denn ich zweifle nicht daran, dass diese Personen alle einmal gelebt haben.

    Doch in der Bibel ist mit Glaube etwas anderes gemeint: Wir sollen auf Gott und auf Jesus vertrauen, seine Vergebung annehmen und versuchen, das Leben nach seinem Willen zu leben. Was ist also ein Christ? Ursprünglich wurde dieses Wort so verstanden: Ein Christ ist ein Mensch, der sich zu Jesus Christus bekennt. Er glaubt, dass Gott existiert und diese Welt geschaffen hat. Er glaubt, dass Gott in seinem Sohn Jesus Christus Mensch geworden ist, an einem Kreuz gestorben und wieder auferstanden ist. Ein Christ glaubte daran, dass Jesus unsere Schuld auf sich genommen hat und zieht die Konsequenz daraus: Er wendet sich Gott zu und glaubt, dass das, was Jesus getan hat, ihm ganz persönlich gilt: “Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.”

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    Nennungen des Historischen Jesus

    1) Der jüdische Historiker Flavius Josephus berichtet in seinen Antiquitates Judaicae (20,200) über die Hinrichtung des Jakobus und bezeichnet ihn beiläufig als Bruder Jesu, „der Christus genannt wird“.
    - Viele Forschern sehen das als erste echte außerchristliche Erwähnung Jesu, während andere bezweifeln, dass ein jüdischer Historiker Jesus als „Christus“ bezeichnet hätte.

    2) Tacitus berichtete um 117 in seinen Annales von „Chrestianern“, denen Kaiser Nero die Schuld am Brand Roms im Jahr 64 zugeschoben habe. Er fährt fort (Buch XV,44[1])  „Der Mann, von dem sich dieser Name herleitet, Christus, war unter der Herrschaft des Tiberius auf Veranlassung des Prokurators Pontius Pilatus hingerichtet worden.“

    3) Sueton schrieb um 120 in seiner Biografie des Kaisers Claudius (Kap. 25,4[2]), dieser habe „die Juden, welche, von einem gewissen Chrestos aufgehetzt, fortwährend Unruhe stifteten“, aus Rom vertrieben (49).
    - Ob der verbreitete Name „Chrestos“ sich auf Jesus Christus bezieht, ist ungewiss.

    4) Plinius dem Jüngeren, dem sonst unbekannten syrischen Stoiker Mara bar Sarapion und aus im Talmud gesammelten rabbinischen Quellen beziehen sich nur am Rande oder polemisch auf ihnen bekannte christliche Überlieferungen.

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    Fakten über Jesus

    Fakten über Jesus

    Grundsätzliche Fragen:

    • Was sagt erkennt die Forschung über die Natur

      • Naturgesetze / Naturgewalten: Welche sind bekannt: Tag / Nacht, Ebbe Flut, Sonne,

      • Aufbau wie aus einem Baukasten – Jedes Haus/Computerspiel hat einen Architekten

      • Atom, Sterne, Urknall, Sternschnuppen

    • Was unterscheidet den Mensch und Natur

      • Gleicher Aufbau, aber eigenständiger Geist

      • Jesus sagt uns: Gott ist die Liebe.

      • Beispiel: Was passiert mit: einem Haustier, Garten, Freund, mit/ohne Liebe

      • Assoziationen: Feuer, Licht, Schnee,

    Wer war der Mann aus Nazareth wirklich?

    1. Sind die Berichte über Jesus historisch glaubwürdig?

    Die Schriften und Evangelien wurden rasch verfasst
    Bei keinem anderen Buch der Antike ist er so gering wie beim Neuen Testament. Fast alle Briefe (z. B. die des Apostels Paulus) und auch die Evangelien bereits 15 bis 60 Jahre nach Jesu Leben und Wirken verfasst wurden. Legendenbildung durch die Jünger so gut wie unmöglich.

    Die Schriften wurden zahlreich abgeschrieben, und damit zuverlässigst Übermittelt
    Die große Fülle der zeitnahen Manuskripte: Von keinem Buch der Antike existieren so viele Abschriften. Bis heute zählt man mehr als 5.000 griechische Handschriften des Neuen Testamentes, hinzukommen noch einmal rund 20.000 Handschriften in anderen Sprachen.

    Römische, jüdische und griechische Historiker berichten von Jesus

    1. Der jüdische Historiker Flavius Josephus: Hinrichtung des Jakobus und bezeichnet ihn beiläufig als Bruder Jesu, „der Christus genannt wird“.

    2. röm. Historiker Tacitus berichtete von „Chrestianern“, denen Kaiser Nero die Schuld am Brand Roms im Jahr 64 zugeschoben habe. „Der Mann, von dem sich dieser Name herleitet, Christus, war unter der Herrschaft des Tiberius auf Veranlassung des Prokurators Pontius Pilatus hingerichtet worden.“

    3. röm. Sueton in der Biografie des Kaisers Claudius „die Juden, welche, von einem gewissen Chrestos aufgehetzt, fortwährend Unruhe stifteten“, aus Rom vertrieben (49).

    4. griech.Plinius dem Jüngeren, bezieht sich nur am Rande auf bekannte christliche Überlieferungen

    Im Neuen Testament wir Jesus Leben von Geburt, Leben und Tod sehr dokumentarisch aufgezeichnet. Man merkt dass die Schreiber möglichst exakt berichten wollten

    1. War Jesus wirklich Gottes Sohn?

      1. Jesus vergab Sünden. Und zwar nicht einfach nur Dinge, die andere ihm persönlich angetan hatten. Sondern ganz allgemein die Schuld jedes Menschen, der Reue vor Gott zeigte. Seine jüdischen Mitbürger begriffen sofort, das das allein Gott zustand. (Markus 2,5ff).

      2. Jesus wirkte Wunder. Er vollbrachte ungezählte – rational nicht mehr erklärbare – heilende und helfende Wundertaten. Er konnte das nicht aus seinem Menschsein heraus (Johannes 5,30–37), sondern aus der Kraft Gottes, mit der völlig eins war. Als Gottes Sohn ist er göttlicher Abstammung und damit ebenfalls Gott. Diese Wunder wurden von zahlreichen Menschen erfahren. Bis heute werden Berichte streng von einem speziellen Kirchenamt geprüft.

      3. Jesus bezog den Namen Gottes auf sich. Schon im Alten Testament hatte sich Gott zu erkennen gegeben als der ewige Gott, der immer da ist, und der deshalb den Namen „Jahwe“ trägt (übersetzt „Ich bin“). Auch Jesus sagte in Anspielung auf den Namen Gottes: „Ich bin – bevor Abraham überhaupt geboren wurde“ (Johannes 8, 58).

      4. Jesus nannte Gott „Abba“. Abba heisst übersetzt „Papa“. In Gebeten benutzte Jesus häufig diesen aramäischen Kosenamen und nannte Gott seinen „lieben Vater“. Diese sehr persönliche Gottesanrede war dem antiken Judentum fremd. Fromme Juden scheuten den Namen Gottes überhaupt zu verwenden, aus Furcht, ihn falsch auszusprechen.

      5. Gott selbst nannte Jesus seinen Sohn. Zwei Mal berichtet die Bibel, dass Jesus die Identität, Gottes Sohn zu sein, auf übernatürliche Weise zugesprochen wird: Bei seiner Taufe im Jordan (Markus 1,11) und auf dem Berg der Verklärung (Matthäus 17,1–9)

    2. Warum nannte sich Jesus auch Menschensohn?
      Jesus war nicht nur Gottes Sohn sondern gleichzeitig auch Sohn der Maria und völliger Mensch

      1. Er war müde (Johannes 4,6),

      2. hungrig (Matthäus 4,2)

      3. Er hatte normale menschliche Bedürfnisse und Emotionen

      4. Menschensohn“betont beides: Sein Menschsein und Göttlichkeit

    4. Was macht Jesus speziell?

    • Jesus bezeichnet sich als Gott gleich. (Propheten AT) (Johannes 10,30)

    • Buddha nannte sich selbst zwar den „Erleuchteten“

    • Mohammed sah sich als den „grössten aller Propheten“

    • Jesus vergibt Sünden: Massstab: absolute Liebe und Gerechtigkeit definiert

    • Jesus besiegte den Tod. Vieles weist darauf hin, dass er tatsächlich leibhaftig auferstanden ist.

    • Wunder als Zeichen für die Existenz und das Handeln Gottes

    • Konnte Jesus Wunder tun weil durch ihn die Welt geschaffen wurde (Joh 1)

    • Offenbarungen: ein Blinder wurde sehend

    5. Welche Botschaft hat Jesus

      • “Du sollst lieben Gott, deinen Herren, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.” & “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst

      • Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich

      • Jesus ist unser Weg zu Gott. Er erklärt das in der Bergpredigt: Matthäus 5,3-12

      • Er starb für uns um den Weg zu Gott zu eröffnen

        6. Gibt es Beweise für die Auferstehung?

      • Das leere Grab: Grab wurde von Soldaten bewacht (Wachversagen: Todesstrafe)

      • Die Augenzeugen: 500 Personen, sie lebten zur Zeit der Evangelisten noch

      • Die „Absurdität“ der Botschaft: Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht

      • Die Entstehung der Kirche: Entmutige Jünger wurden durch Erscheinung mutig

        7.Wie kann man herausfinden, ob das Christentum wahr ist?

      • Ist die Lehre einer bestimmten Religion logisch nachvollziehbar?

      • Stimmt ihre Analyse der Welt und der Menschheit mit dem überein, was wir täglich erleben?

      • Jesus Christus: Macht den Praxistest: persönlichen, übernatürlichen Erfahrung des Heiligen Geistes, den man durch ein schlichtes Gebet in sein Leben einladen kann.

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    Jesus von Nazaret

    Jesus von Nazareth (ca. 4 v. Chr. – 30 n. Chr. ) -auch als Jesus Christus bekannt oder gelegentlich Jesus der Christus – ist die zentrale Figur des Christentums, und in den meisten christlichen Konfessionen wird er als der Sohn des verehrten Gott und als der fleischgewordene Sohn Gottes. Christen in ihm den im alten Testament vorhergesehenen Messias; das Judentum lehnt diese Aussage ab, der Islam hingegen sieht in Jesus einen Propheten, mehrere andere Religionen verehren ihn in irgendeiner Weise.

    Die wichtigsten Informationensquellen über das Leben Jesu und seine Lehre sind die vier kanonischen Evangelien, insbesondere die synoptischen Evangelien. Manche Wissenschaftler sehen andere Texte als ebenso wichtig (Beispielsweise das Thomas-Evangelium) wie die kanonischen Evangelien. Die meisten kritischen Wissenschaftler vermuten dass einige Teile über das Leben Jesu, im neuen Testament rekonstruiert oder angeglichen wurden. Hier ging es speziell darum das Bild des Juden, Lehrers und Heilers war zu vereinen.

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    Jesu Grablegung

    754974_30854962Danach bat Josef von Arimathäa, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, den Pilatus, dass er den Leichnam Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu ab. Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit wohlriechenden Ölen, wie die Juden zu begraben pflegen. Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war. Dahin legten sie Jesus wegen des Rüsttags der Juden, weil das Grab nahe war.

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    Übernatürliche Stärkung – Die Verklärung von Jesus

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    Übernatürliche Stärkung

    Die Verklärung von Jesus
    Lukas 9, 28-36

    Schriftlesung: Lukas-Evangelium 9, 28-36

    (Parallelstellen: Matthäus 17, 1-13 und Markus 9, 2-13)

    Gliederung

    I.     Jesus beschäftigt unsere Zukunft

    II.       Petrus beschäftigt seine Gegenwart

    III.      Gott stärkt für den Alltag

    Etwa acht Tage, nachdem Jesus das gesagt hatte, nahm er Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten.(Lukas 9, 28)

    Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichts, und seine Kleider wurden strahlend weiß. (Lukas 9, 29)

    Auf einmal erschienen zwei Männer in himmlischem Glanz und redeten mit Jesus; es waren Mose und Elia. Sie sprachen mit ihm über das Ende, das ihm in Jerusalem bevorstand, und wie sich damit sein Auftrag erfüllen würde. (Lukas 9, 30)

    Der Schlaf hatte Petrus und seine Gefährten überwältigt. Als sie aufwachten, sahen sie Jesus in seinem himmlischen Glanz und die beiden Männer, die bei ihm standen. (Lukas 9, 32)

    Als diese im Begriff waren, von ihm wegzugehen, sagte Petrus zu Jesus: »Meister, wie gut ist es, dass wir hier sind! Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elia.« Doch Petrus wusste selbst nicht, was er da sagte. (Lukas 9, 33)

    Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Als die Wolke sie ganz einhüllte, fürchteten sich die Jünger. (Lukas 9, 34)

    Und aus der Wolke sprach eine Stimme: »Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!« (Lukas 9, 35)

    Als die Stimme aufgehört hatte zu reden, war nur noch Jesus da.

    Die Jünger schwiegen über das, was sie erlebt hatten; sie erzählten in jener Zeit niemand etwas davon. (Lukas 9, 36)


    Einleitung

    X

    Das letzte Werk des italienischen Malers Raffael ist eine Komposition zweier Berichte aus dem Markus Evangelium. Das Bild  zeigt in der unteren Hälfte den Vater mit seinem epileptischen Sohn, wie er die Jünger Jesu um Hilfe anfleht, wie wir wissen, vergeblich. Die obere Hälfte stellt die Verklärung von Jesus auf dem Berg dar: Elia und Moses stehen an seiner Seite. Für Raffael gehören die beiden ‘Bilder’ zusammen: Das endlose Leid der Welt und die Herrlichkeit von Christus mit dem offenen Himmel.

    Damit zeigt Raffael sehr deutlich, dass das Leid dieser Welt und die Herrlichkeit von Jesus, in einer geheimnisvollen Weise zusammen gehören.

    Wir wollen uns – wie wir in der Schriftlesung hörten – mit dem oberen Teil des Bildes beschäftigen. Mit der Verklärung von Jesus.

    Bibelstellen zum Nachschlagen:

    I.

    X

    Jesus beschäftigt unsere Zukunft

    Jesus befand sich auf dem Weg nach Jerusalem, denn er wollte zum alljährlichen Passahfest dort sein. Er wusste, seine Zeit war nun gekommen. Er würde in Jerusalem gedemütigt und schliesslich getötet. Das muss Jesus enorm belastet haben. Seinen Jüngern versuchte er zu erklären, was mit ihm in nächster Zukunft geschehen würde:

    X

    „Der Menschensohn wird vieles erleiden müssen und wird von den Ältesten, den führenden Priestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden und drei Tage danach auferstehen.“ (Lukas 9, 22)

    Die Jünger reagierten nicht auf das, was Jesus ihnen hier sagte. Aber Jesus bewegte das tief. Später sagte er nochmals wie schwer ihm dieser Weg fällt. Er sprach von seiner bevorstehenden Kreuzigung im Bild der Taufe:

    X

    „Vor mir steht eine Taufe, mit der ich noch getauft werden muss, und wie schwer ist mir das Herz, bis sie vollzogen ist!“ (Lukas 12, 50)

    Der Gang nach Jerusalem und dort ans Kreuz, war für Jesus ein sehr schwerer Gang. Mit dem Weg zum Kreuz stand sehr viel auf dem Spiel. Es ging für Jesus um unsere Zukunft! Aus Liebe zu uns wollte er diesen schweren Weg gehen. Er wollte der Versuchung widerstehen, nicht ans Kreuz zu gehen. Seinem Vater sagte er kurz vor der Kreuzigung:

    X

    „Vater, wenn du willst, lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen. Aber nicht mein Wille soll geschehen, sondern deiner.“ (Lukas 22, 42)

    Diesen Weg konnte Jesus nur deshalb gehen, weil er nicht auf sich schaute, sondern weil er an unsere Zukunft dachte. Denn er hätte überhaupt nicht sterben müssen. Er hatte keine Schuld. Er war bereit, dass sein Vater alle unsere Schulden auf ihn warf. Er war bereit für unsere Schuld zu büssen.

    Aber eben, das war keine einfache Sache. Vermutlich bewegte Jesus der Gedanke, ob er das wirklich alles durchstehen würde. Vermutlich war das auch der Grund, weshalb sich Jesus auf einen Berg zurückziehen wollte. Er benötigte Ruhe. Er musste das, was ihn erwarten wird überdenken und musste mit seinem Vater darüber sprechen.

    X

    „Etwa acht Tage, nachdem Jesus das gesagt hatte, nahm er Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten.“ (Lukas 9, 28)

    Übrigens berichten die anderen Evangelien, Matthäus und Markus, es seien sechs Tage nach diesen Reden gewesen. Offensichtlich war sich Lukas etwas unsicher, deshalb schrieb er von etwa oder ungefähr 8 Tagen.

    Jedenfalls, sahen die Evangelienschreiber zwischen dem was Jesus vorher sagte, eben z.B. auch die Ankündigung seines Todes, zu dem, was auf dem Berg geschah, einen inneren Zusammenhang.

    Ich meine eben den Zusammenhang, dass er mit seinem Vater über seinen bevorstehenden schrecklichen Tod sprechen wollte.

    In seiner inneren Not, in seinem schwierigsten Lebensabschnitt, suchte Jesus die Nähe zum Vater. Er wird mit ihm über seine Ängste gesprochen haben. Vielleicht fragte er ihn auch, ob das wirklich so sein muss, ob es keinen anderen Weg geben würde, damit wir Menschen von unserer Schuld befreit würden.

    Wenn wir heute Morgen nur etwas Praktisches lernen möchten, dann sollten wir das lernen, was Jesus uns hier vorlebt. In der Not sucht der die Nähe zum Vater. Er befolgt das, was Petrus später den Christen ans Herz legte:

    X

    „Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“ 1. Petrus 5, 7

    Wenn Jesus das so gemacht hat, wie viel mehr haben wir es nötig in schwierigen Lebensabschnitten die Nähe Gottes zu suchen. Wie wichtig ist es dann für uns, Gott unser Herz zu öffnen!

    Während Jesus nun betete, geschah etwas ganz Sonderbares.

    X

    „Während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichts, und seine Kleider wurden strahlend weiss.“ (Lukas 9, 29)

    Jesus verwandelte sich plötzlich in ein himmlisches Wesen. Matthäus beschrieb das so:

    X

    „Sein Gesicht begann zu leuchten wie die Sonne, und seine Kleider wurden strahlend weiss wie das Licht.“ (Matthäus 17, 2)

    Ein gewaltiges Bild. Das können wir uns gar nicht so richtig vorstellen. Es war, wie Jesus in den Himmel versetzt worden wäre. Wie wenn der Himmel sich öffnete und Jesus aufnahm. Eine Art Entrückung. Das war noch nicht alles. Zwei berühmte Männer erschienen an der Seite von Jesus: Mose und Elia.

    X

    „Auf einmal erschienen zwei Männer in himmlischem Glanz und redeten mit Jesus; es waren Mose und Elia.“ (Lukas 9, 30)

    Natürlich kann man jetzt fragen, warum gerade diese beiden Männer. Mose starb ja in der Wüste und wurde von Gott selbst begraben. Kein Mensch hatte sein Grab je gefunden. Elia starb gar nicht, sondern er wurde direkt in den Himmel aufgenommen.

    X

    “Während Elia und Elisa so im Gehen miteinander redeten, kam plötzlich ein Streitwagen aus Feuer mit Pferden aus Feuer und trennte sie voneinander, und Elia fuhr in einem gewaltigen Sturm in den Himmel.“ 2. Könige 2, 11

    Beide Männer waren also sehr besondere Männer, mit denen Gott Geschichte machte. Ein Ausleger meinte zum Erscheinen dieser beiden Männer folgendes:

    Die jüdische Überlieferung erwartete, dass am Ende der Zeiten Mose und Elia wiederkommen würden. Sie repräsentierten das Gesetz und die Propheten und zeigen damit, dass Jesu Passion die Vollendung von beidem ist.[1]

    Aber, warum auch immer, diese beiden Männer erschienen waren, wichtig ist, worüber sie mit Jesus gesprochen hatten.

    X

    „Sie sprachen mit ihm über das Ende, das ihm in Jerusalem bevorstand, und wie sich damit sein Auftrag erfüllen würde.“ (Lukas 9, 30)

    Mose und Elia mussten selber viel Widerstand vom Volk Israel ertragen. Mose wollten sie mehrmals steinigen und Elia sollte auch auf königlichen Befehl umgebracht werden. Sie sprachen mit Jesus über sein Ende in Jerusalem. Sie sprachen mit ihm über die Kreuzigung, die kurz bevorstand.

    Vermutlich sagten sie Jesus nochmals, wie wichtig das für die Menschheit ist, dass er diesen Weg auf sich nimmt. Vermutlich sagten sie Jesus, dass es sich lohnt, wenn er diesen schwierigen Weg bis zum Schluss durchsteht, denn nur dann würde das vollendet werden, was Mose und die Propheten verkündigt hatten. Nur wenn Jesus diesen Weg bis zum bitteren Ende durchstehen würde, wäre es möglich, dass wir Menschen für die Ewigkeit erlöst werden könnten.

    In diesem Gespräch ging es also nicht in erster Linie um Jesus. In diesem Gespräch ging es in erster Linie um Dich und um mich. Sie sprachen miteinander über unsere Zukunft!

    Bibelstellen zum Nachschlagen: 2. Mose 34, 33-34; 5. Mose 18, 15; 5. Mose 34, 5-6; 2. Könige 2, 1.11; Matthäus 17, 2; Matthäus 28, 3; Markus 9, 3; Lukas 22, 39-46; Apostelgeschichte 6, 15; 2. Korinther 3, 7; Hebräer 12, 2; Offenbarung 1, 14

    II.

    X

    Petrus beschäftigt seine Gegenwart

    Die drei Jünger, Petrus, Johannes und Jakobus schliefen ein. Vermutlich hatte Jesus lang gebetet, bevor sich diese Verwandlung vollzogen hatte. Die drei hatten nicht schlecht gestaunt, als sie Jesus mit Mose und Elia sahen. So etwas hatten sie ja noch nie erlebt. Als Petrus nun merkte, dass Mose und Elia Jesus verlassen wollte, wurde er – wie könnte es bei Petrus anders sein – aktiv. Er sagte zu Jesus:

    X

    „Meister, wie gut ist es, dass wir hier sind!“ (Lukas 9, 33)

    X

    Was würdest Du ohne uns machen, denn ich habe eine super Idee, die ich sofort umsetzen werde:

    „Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elia.“ (Lukas 9, 33)

    Damit meinte Petrus keine schäbigen Hütten. Diesen Begriff gebrauchte man auch für die Beschreibung der Stiftshütte. Also das Heiligtum, das das geistliche Zentrum des Volkes Israels während der Wüstenwanderung bildete.

    Petrus wollte jedem ein Heiligtum bauen. Ein Ort der Anbetung. Er wollte diese Eindrücke festhalten. Was er hier sah und erlebte war so beeindruckend, dass er es festhalten wollte. Er wollte damit seine Gegenwart verbessern. Hier könnte er jetzt eine Stätte aufbauen, den Himmel auf Erden. Wer will das Petrus verübeln. Es ist ein Ausdruck, der Sehnsucht, die in jedem Menschen steckt, der Gott liebt. Diese Sehnsucht findet in einem Psalmwort einen wunderbaren Ausdruck:

    X

    „Nur eine Bitte habe ich an den Herrn, das ist mein Herzenswunsch: Mein ganzes Leben lang möchte ich in seinem Haus bleiben, um dort seine Freundlichkeit zu schauen und seinen Tempel zu bewundern.“ Psalm 27, 4

    Jetzt hatte Petrus diese unwahrscheinliche Nähe erlebt, den offenen Himmel und den möchte er jetzt sozusagen archivieren. Er möchte, dass das, was er jetzt erlebt, jederzeit wieder erfahrbar ist. Ist doch verständlich – oder?

    Das ist doch auch ein Zug, der sehr stark in uns drin ist. Wir möchten das Schöne doch auch gern konservieren. Erfahrungen und Erlebnisse, die wir mit Gott machten festhalten.

    X

    Und weil wir das nicht können, versuchen wir es manchmal mit Traditionen irgendwie zu erhalten. Doch das führt unweigerlich zu einem toten Glauben. Es geht einfach nicht – nicht in dieser Welt!

    „Petrus wusste selbst nicht, was er da sagte.“ (Lukas 9, 33)

    Petrus wollte offensichtlich einfach irgendetwas machen und sagte halt, was ihm zuerst in den Sinn kam. Das ist ja nicht ganz untypisch für ihn.

    Später entdecken, wir, dass Petrus in seinem Leben mit Jesus etwas ganz wichtiges gelernt hat. Vermutlich hatte dieses Ereignis auf dem Berg auch seinen Beitrag dazu geleistet. Er sagte nämlich den Christen, dass wir auf dieser Welt nur Gäste seinen.

    X

    „Ihr wisst, meine Lieben, dass ihr Gäste und Fremde in dieser Welt seid. Darum ermahne ich euch: Gebt den Leidenschaften nicht nach, die aus eurer selbstsüchtigen Natur aufsteigen und die ständig mit eurem guten Willen im Streit liegen.“ 1. Petrus 2, 11

    Wir sollen uns auf die ewige Welt ausrichten. In dieser Welt lässt sich nichts festhalten.

    Bibelstellen zum Nachschlagen: Markus 9, 6; Hebräer 13, 12-13

    III.

    X

    Gott stärkt für den Alltag

    X

    Nun griff Gott nochmals sichtbar ein. Eine helle Wolke zieht auf und verhüllt diese Szene und aus dieser Wolke heraus hören sie plötzlich die Stimme Gottes. Das muss eine gewaltige Stimme gewesen sein:

    „Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!“ (Lukas 9, 35)

    Als Gott das über seinen Sohn gesagt hatte, war alles vorbei und die Jünger standen wieder mit Jesus allein da.

    Doch Gott hatte sie durch diese Erfahrung ermutigt und gestärkt, um weiterhin Jesus zu folgen. Er hatte ihnen bestätigt, dass Jesus tatsächlich sein Sohn ist. Das war für die Jünger ausserordentlich wichtig, denn sie werden in den nächsten Tagen mit Jesus sehr schwierige Zeiten durchstehen müssen.

    Dieses Erlebnis war für Petrus über den Tod und die Auferstehung von Jesus hinaus, eine wichtige Stärkung für seinen Glauben. Er schrieb später in seinem Brief:

    X

    “Wir haben uns keineswegs auf geschickt erfundene Märchen gestützt, als wir euch ankündigten, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommen wird, ausgestattet mit Macht. Vielmehr haben wir ihn mit eigenen Augen in der hohen Würde gesehen, in der er künftig offenbar werden soll.“ 2. Petrus 1, 16

    X

    „Denn er empfing von Gott, seinem Vater, Ehre und Herrlichkeit – damals, als Gott, der die höchste Macht hat, das Wort an ihn ergehen liess: ‚Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt.’“ 2. Petrus 1, 17

    X

    „Als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren, haben wir diese Stimme vom Himmel gehört.“ 2. Petrus 1, 18

    Dieses Erlebnis war für Petrus eine Stärkung für seinen Glauben, das hatte er offensichtlich nicht mehr vergessen.

    Bibelstellen zum Nachschlagen: 2. Mose 20, 18-20; Markus 9, 7; Apostelgeschichte 1, 9

    X

    Schlussgedanke

    Wir sehen hier, wie Jesus mit seiner Not die Nähe des Vaters suchte und in diesem Suchen wurde er in übernatürlicher Weise gestärkt. Den schwierigen Weg musste Jesus zu Ende gehen, aber er wurde auf diesem Weg gestärkt und ermutigt.

    Das erlebten schon verschiede Menschen. Z.B. Paulus, als er in Korinth wirkte, wurde er in übernatürlicher Weise gestärkt:

    X

    In einer nächtlichen Vision sagte der Herr zu Paulus: „Du brauchst dich nicht zu fürchten! Verkünde ´das Evangelium`, und lass dich durch nichts zum Schweigen bringen!“ (Apostelgeschichte 18, 9)

    Ich bin der tiefen Überzeugung, dass wir das heute noch erleben können. Vielleicht werden wir nicht gerade eine besondere Erscheinung haben. Aber ich erlebe es auch heute, dass Gott mich wieder stärkt und ermutigt. Der Weg zur einer solchen Stärkung ist der Weg, den Jesus gegangen ist: Der Weg zum Vater! Wenn wir in schwierigen Lebensabschnitten und vor schwierigen Aufgaben übernatürliche Stärkung von Gott brauchen, dann bekommen wir das, wenn wir seine Nähe suchen. Jakobus schrieb:

    X

    „Nähert euch Gott, und er wird sich euch nähern.“ Jakobus 4, 8

    Es verhält sich wie beim verlorenen Sohn. Als er den Vater verliess, hatte dieser ihn gehen lassen. Als sein Sohn, als er im Dreck sass, sich entschlossen hatte, zum Vater zurückzukehren, geschah das Erstaunliche. Kaum näherte sich der Sohn seinem Vater, so lief ihm sein Vater entgegen, eben:

    „Nähert euch Gott, und er wird sich euch nähern.“ Jakobus 4, 8

    Vielleicht hast Du jetzt gerade eine solche Stärkung besonders nötig. Du bekommst Sie, wenn Du zu Jesus kommst…

    Bibelstellen zum Nachschlagen: Lukas 22, 43; Apostelgeschichte 18, 9

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